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Von Santiago zurück…(Teil1)


Den Tag in Santiago haben wir damit verbracht uns in das bequeme Hotelbett zu lümmeln. Obwohl der Himmel sich mittlerweile wieder im strahlendem blau zeigte, waren wir viel zu müde um irgendetwas zu unternehmen. Santo verkrümelte sich unters Bett und gab die nächsten vier Stunden keinen Mucks von sich. 😀 
Nach einem langen Mittagsschlaf machte ich mich auf zum Bahnhof und kam zurück mit schlechten Nachrichten. Der Mann am Schalter versicherte mir dass es nicht eine klitze kleine Chance gäbe mit dem Zug nach Ferrol zu kommen. Mit Hund!!! Denn genau dort mussten wir hin um in den Chuchu Richtung Irun zu steigen. Zurück im Hostal fragte ich die Hostalmama um Rat. Die im übrigen eine zauberhafte Frau war und zudem sehr tierlieb. Ihr Hostal ist wohl das einzige in Santiago was Hunde erlaubt und auch sie versteht die ganze Handhabung mit der Hundegeschichte hier in Spanien nicht und nennt es ein riesen Desaster. Sie telefonierte mit einer bekannten Taxifahrerin und erhielt das Angebot für 95euro bis nach Ferrol . Das war uns viel zu teuer, aber immerhin eine Option. 

Ich lümmelte mich ins Bett und fing an zu googeln . Über Blabla Car fand ich einige Fahrten. Allerdings sollte man sich auf der spanischen Seite einloggen, denn während die deutsche Seite mir ganze zwei Möglichkeiten anzeigte, waren es auf der spanischen mehr als das doppelte. Fast alle vermerkten das Symol „keine Hunde“. Ich habe sie trotzdem alle angeschrieben und von einigen dennoch ein Ok bekommen.Es gab sogar Fahrten bis nach Bilbao oder Gijon, nur leider nicht für den nächsten Tag. Letzendlich fanden wir Paula. Sie wollte an diesem Wochenende ihre Eltern in Ferrol besuchen und freute sich uns mitnehmen zu können. Sie erzählte mir, das auf Grund der Mautgebühr diese Strecke sehr oft angeboten wird. 

Bevor es am nächsten Tag um 16.30 los ging, trafen wir unseren Freund Philip wieder. In der Altstadt schlemmten wir einen äußerst leckeren Pulposalat und lachten über gemeinsame Erlebnisse. Zum Abschluss lud uns Philip noch auf ein Eis ein und dann hieß es Abschied nehmen, von einem ganz besonderen Menschen. Auch durch ihn, ist unser Camino zu etwas besonderem geworden

Um 18 Uhr erreichten wir glücklich den Bahnhof von Ferrol. Und um 19Uhr fuhr noch ein Zug nach Ribadeo und in den stiegen wir auch. Ribadeo kannten wir vom Camino und so wussten wir auch wo wir unser Zelt aufstellen konnten. Gegen 23Uhr waren wir da und schlemmten in der Altstadt erstmal eine leckere Pizza auf der Parkbank. Die Spanier guckten uns etwas komisch an, denn um diese Uhrzeit sieht man hier meist keine Pilger.😂 Gegen eins hatten wir unser Nachtlager an der öffentlichen Herberge aufgeschlagen. Hier waren wir vor 12Tagen schonmal…😀 Nur heute ohne Nebel.

Nach einer ausgiebigen Dusche am Morgen und einem warmen Kakao verließen wir Ribadeo mit dem Zug um 11.30 in Richtung Oviedo. 
Und ich sage es immernoch gerne : 

BUEN CAMINO 💖👣💖🐾👫🐕🎉

Kategorien:Camino del Norte, Jakobsweg, Küstenweg, Wandern mit HundSchlagwörter:, , , , , ,

1 Kommentar

  1. Kommt gut heim. Buen Camino 👣👣🦄

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