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Ein paar Tage später…(km558)


Nach dem wir in La Magdalena aufgebrochen waren, führte uns unser Weg nach Soto de Luina. Am Morgen hatten wir wieder einmal Besuch von der Polizei. Und auch diesmal blieben wir von der hohen Strafe die es für wildes Campen gibt verschont. Ihr seit Pilger? Ok, sorry für die Störung waren ihre Worte. Hier drückt man also tatsächlich immer ein Auge zu.

Wir erreichten Soto de Luina nach gerade mal 6km. Hier wollten wir unseren Geldbeutel auffüllen und erlebten den ersten unschönen Moment. Wir hatten Probleme mit unserer Karte und so saßen wir fast 4Stunden in diesem Örtchen fest. Dank der besten Schwägerin der Welt, die sich in Deutschland für uns auf den Weg machte konnten wir wieder Geld abheben und so schlugen wir uns erstmal die Bäuche voll.

Es war mittlerweile schon recht spät und so entschieden wir abseits des Caminos nach San Pedro zu laufen. Dort gab es einen Campingplatz der allerdings restlos voll war. Wir liefen in Richtung Strand und machten es uns erstmal auf einer Wiese bequem. Hunde waren wie überall verboten und so viel Strand aus. Als wir da so saßen , sah ich in der Ferne ein bekanntes Gesicht. Miriam rief ich Philipp zu. Als sie nah genug an uns dran war schickte ich Santo zu ihr. Sie freute sich wahnsinnig und konnte ihr Glück kaum fassen uns doch noch wieder getroffen zu haben. Sie lief zusammen mit Camillo, einem französischen Fotografen. Beide gesellten sich zu uns und wir entschieden uns hinter dem Strand zu zelten. Wir suchten uns ein ruhiges Eckchen, bauten alles auf und tranken in einer Bar in der Nähe noch ein paar Bierchen.

Am nächsten Morgen entschieden wir gemeinsam den Jakobsweg zu verlassen um uns die einsamen Strände anzusehen die es hier zu genüge gab. Es ging teilweise heftig bergab und bergauf.

Wir liefen circa 10km nach Castaneras. Hier lag in einer Bucht der schöne Strand playa de Silencio. Strand der Stille auf deutsch.

Der einzige Nachteil waren all die Steine die dort lagen. Von feinem Sandstrand fehlte jede Spur. Trotzdem war er atemberaubend. Wir beschlossen die Nacht hier zu bleiben. Und mit dem Sonnenuntergang verschwanden all die anderen Menschen und wir waren zusammen mit zwei Spaniern die einzigen Menschen an diesem Ort. 

Während wir den Sonnenuntergang genossen, sammelte Philipp fleißig Feuerholz und so verbrachten wir einen unvergesslichen Abend am Lagerfeuer  mit Rotwein und tollen Gesprächen.

Ein bisschen fühlten wir uns wie Robinson Crusoe. Es war einfach toll.
BUEN CAMINO💖👣💖🐾

 

Kategorien:Allgemein, Camino del Norte, Jakobsweg, Küstenweg, Wandern mit HundSchlagwörter:, , , , , , , , , , , , ,

3 Kommentare

  1. Hmm schööön. Die Berichte sind immer so schön geschrieben.
    Ganz liebe Grüße und feiert Drüüüüückerchen.
    Tantchen Gabi

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    • Good post John, but can you tell me if Google corndiess a 0 second meta refresh as a 301? I have a site on a server that does not support htaccess files so I cannot set up a 301 redirect, but I would really like to move the site to another server.

      Gefällt mir

  2. Hmm schööön. Die Berichte sind immer so schön geschrieben.
    Ganz liebe Grüße und feeest Drüüüüückerchen.
    Tantchen Gabi

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