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Etappe 16 von Bezana nach Santillana del mar (km 307)


Es regnet und regnet und regnet. Im Regen eingeschlafen und im Regen aufgewacht. Da wir das Zelt doch noch aufgebaut hatten, haben wir es klitschenass eingepackt und haben die schöne Herberge gegen 10Uhr verlassen. Im Bazar Markt neben an haben wir dann endlich mal einen Regenponcho für Philipp gefunden. Nun bleibt der Junge auch halbwegs trocken 🙂
Der Weg fing an, wir er gestern endete. Auf dem Asphalt neben Bahngleisen liefen wir unsere ersten Kilometer. Es regnete sehr stark und so beschlossen wir die Bahn zu nehmen. Santo sah schon aus wie ein begossener Pudel und suchte ständig irgendwo Schutz vor dem Regen. Obwohl er gerne ins Wasser hüpft, Regen ist nicht so sein Ding. Von Mompia nahmen wir dann den stündlich fahrenden Zug bis nach Bareda.Das waren 6 Stationen gefüllt mit der Hoffnung der Regen würde verschwinden. Aber auch hier regnete es. Nach knapp 8km machten wir einen Stop in einer Bar. Wir schmatzten eine Lasagne und ein Sandwich und hofften dass sich der Regen verkrümelt. Fast zwei Stunden haben wir rumgelümmelt. Ich habe die Zeit genutzt um meinen Blog zu schreiben und Santo hat wie immer ein Nickerchen unterm Flipperautomaten gehalten.

Irgendwann hörte es auf und wir liefen weiter. Unser Ziel für heute hieß Santillana del Mar. Ein wunderschönes Städchen das sein mittelalterliches Ortsbild fast vollständig bewahrt hat.

Hier gab es ein altes Museum was auch eine kleine Pilgerherberge hat. Leider durfte unser Santo dort nicht rein und so zogen wir von dannen. Wir liefen noch circa einen Kilometer weiter auf einen Campingplatz. Zuvor hatten wir Miriam verabschiedet. Sie wollte noch ein wenig laufen und so trennten sich unsere Wege. Vorerst. Wir schlugen unser Zelt auf und machten es uns gemütlich.So gut es eben ging im wiederkehrendem Regen.

Santo erkundete währenddessen die Umgebung und kam mit einem riesen Hundeknochen wieder. Fröhlich ließ er sich auf die nasse Wiese plumpsen und genoss sein Fundstück.

Beim Abendessen trafen wir Max und Frauchen wieder. Ein älteres Ehepaar aus dem schönen Schwabenländle mit denen wir den gestrigen Abend in der Herberge verbracht hatten. Bei einem Glas Wein erzählten sie Geschichten aus dem Pilgerleben und waren total süß. Auch sie sind in Irun gestartet und ich verbeuge mich vor dieser Leistung. Sie wirken ehrlich gesagt fitter als ich. Liegt bestimmt am Schnäpschen den sie abends zischen 🙂

Ein wenig durchgefroren von der nassen Kälte verschwanden wir ziemlich zeitig im Bett. Morgen geht’s weiter, auf unserem Camino.

BUEN CAMINO💖👣💖🐾

 

Kategorien:Allgemein, Camino del Norte, Jakobsweg, Küstenweg, wandern, Wandern mit HundSchlagwörter:, , , , , , , , , , , , , , ,

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