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Etappe 20 von Las Tejas nach „kurz vor“ Pernus (km442)


Nach so einem nasskalten Tag wie gestern fiel es uns schwer aus den Federn zu kommen. Irgendwann knallte aber die Sonne so heftig aufs Zeltdach das mir nichts weiter übrigblieb als aufzustehen. Santo und Philipp schliefen noch und so kroch ich alleine aus dem Zelt. Der Himmel war blau und die Sonne schien und es war heiß. Meine Güte es war halb zehn und die Sonne knallte vom Himmel. Gestern Regen, heute Hitze olé olé. Ich stiefelte erstmal zum Kiosk und besorgte Frühstück.

Björn und Sarah waren schon wach und sprachen gerade über die anstehende Hitze. Spät aufzustehen ist nicht immer gut. Wir bummelten trotzdem rum und verließen erst gegen 13.30 den Campingplatz. Wir hatten eh vor heute im Freien zu zelten, also war es uns nicht so wichtig wo unsere Etappe heute endete. Unser Weg führte uns im kleinen Abstand zur Küste über Feldwege und Wiesen. 

Santo peste wie jeden Morgen, wie ein Irrer über die Wiesen. Nachdem er „unerlaubt“ einen Abstecher hinunter an den Strand machte, war die Freiheit erstmal vorbei und er kam an die Leine. Nach knapp 2 km erreichten wir den Strand von La Espasa und gönnten uns ein Eis. Dort stand ein Eiswagen an dem wir einfach nicht vorbeigehen konnten.

Nach einer anschließenden neuen Schicht Sonnencreme zogen wir weiter. In La Isla angekommen haben wir uns mal wieder ne Runde verlaufen. Trotz Reiseführer ist es manchmal echt schwierig. Zumal hier in Asturien die Wegmarkierung echt grausig ist. Wir liefen also optimistisch weiter, bis die Wege auf denen wir liefen nicht mehr den Anschein machten, also würden hier täglich Pilger unterwegs sein. Irgendwann hörten wir ein lautes Hallo. Ein spanischer Obstbauer rief uns zu: „Hola Peregrinos -> falscher Weg“ Er schüttelte belustigt den Kopf und winkte uns in die Richtung zurück aus der wir kamen. Also latschten wir Schnute ziehend den Weg wieder zurück. Das kostete uns circa 45min. Zurück auf dem Jakobsweg erreichten wir nach circa 9km die Stadt Colunga. Da Samstag war deckten wir uns mit Proviant für die nächsten zwei Tage ein und zogen weiter. Mittlerweile war die Hitze nicht mehr zu ertragen. Unser Ziel Villaviciosa lag noch circa 16km entfernt, aber wir konnten nicht mehr. So machten wir uns auf die Suche nach einem guten Platz zum campen. Das gestaltete sich wie immer schwierig. Immer wenn wir dringend einen suchen, will sich einfach keiner finden lassen. Die Wiesen und Felder an denen wir vorbei liefen waren mit Stacheldraht verzäunt. Und so liefen wir noch circa 3km bis Philipp endlich ein Plätzchen fand. Auf einem wunderschönen Hang betteten wir unser Zelt. Der Ausblick war gigantisch.

Nachdem alles stand, genossen wir unser Abendessen und freuten uns über den tollen Ausblick den wir von hier oben hatten. Wir fühlten uns ein wenig wie Heidi und das Peterle.

Kurz nach Sonnenuntergang verabschiedeten wir uns ins Land der Träume.

BUEN CAMINO💖🐾💖👣

 

 

Kategorien:Allgemein, Camino del Norte, Jakobsweg, Küstenweg, Wandern mit HundSchlagwörter:, , , , , , , , , , , , , , , ,

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